INTEGRITÄTSTEST – PIA
Integrität ist im Berufsleben von großer Bedeutung. Sie zeigt sich in zuverlässigem, ehrlichem und fairem Verhalten im Arbeitskontext und gegenüber Kolleginnen und Kollegen.
Persönlichkeitstest mit verbalen Inhalten
21 Items
Test ohne Zeitbegrenzung
Bearbeitungsdauer: ca. 6 Minuten
Inhouse-Test mit Aufsicht
Home-Test ohne Aufsicht
Sprachen:
Deutsch, Englisch
Weitere Sprachen auf Anfrage
Optimiert für
Computer/Laptop, Tablet, Smartphone
| Niveau | |||
|---|---|---|---|
| Ausbildung und Duales Studium | |||
| Berufseinsteiger | |||
| Berufserfahren | |||
| Führungskräfte |
Personen, die in diesem Test ein hohes Ergebnis erreichen, setzen sich für die Ziele des Unternehmens ein und sind Kolleginnen und Kollegen ein fairer Partner.
Dimensionen
Für den PIA kann sowohl ein Gesamtwert als auch jeweils ein Wert für die 3 Subfacetten zurückgemeldet werden.
Handhabungshinweise
Die Bearbeitung des PIA erfolgt randomisiert, im Likert Format. Nach einer einleitenden Instruktion werden einzelne Aussagen (Items) vorgeben, die auf einer 7-stufigen Skala hinsichtlich Zustimmung/Ablehnung bewertet werden müssen. Dabei werden alle Items des Itempools in zufälliger Reihenfolge gezogen. Der Einsatz des PIA erfolgt immer im Zusammenhang mit weiteren Persönlichkeitsskalen, um Ermüdung und Transparenz und damit sozial erwünschtes Antwortverhalten zu reduzieren. Hierbei werden die Items der verschiedenen Tests in einem Testbaustein zusammengeführt und durchmischt dargeboten.
Theoretischer Hintergrund
Das Persönlichkeitsinventar zur Integritätsabschätzung (PIA) war 2003 der erste erfolgreich validierte Integritätstest im deutschsprachigen Raum.
Für die Entwicklung des PIA, der eigenschafts- und einstellungsorientierte Integritätstestelemente kombiniert, wurden verschiedene etablierte Verfahren herangezogen, von denen gemäß der Breite der zu erfassenden Persönlichkeitszüge und Einstellungsstrukturen konzeptionelle Überschneidungen mit dem Integritätskonstrukt bestehen und die zudem eine berufliche Relevanz aufweisen. Im Zuge der jüngsten Verfahrensrevision wurde das Integritätskonstrukt dann auf zentrale Kernfacetten fokussiert, um die Testeffizienz zu erhöhen und Überlappungen mit konfundierenden Variablen (z. B. Facetten des Fünf-Faktoren-Modells der Persönlichkeit; Costa & McCrae, 1989) zu reduzieren.
Eine Besonderheit von Items für Integritätstests liegt in ihrer kriteriumsorientierten Konstruktion. Dadurch ermöglichen sie eine hohe Vorhersagekraft sowohl hinsichtlich der späteren Arbeitsleistung (Ones, 1994) als auch hinsichtlich des Auftretens unternehmensschädigender Verhaltensweisen (Marcus, 2000; Wing-Man Lau et al., 2023).
Gütekriterien
Reliabilität
α = .87
konvergent:
.36 Ehrlichkeit-Bescheidenheit
.03 Emotionalität
.27 Extraversion
.43 Verträglichkeit
.45 Gewissenhaftigkeit
.31 Offenheit für Erfahrungen (HEXACO)
divergent:
.09 Allgemeinwissen (BEFKI)
-.07 Bearbeitungsgeschwindigkeit (RAPID)
Kriterienvalidität
.28 Fehlzeiten
.19 Disziplinarmaßnahmen (Abmahnung)
Normbasis
N > 2.500