PHYSIKALISCH-TECHNISCH VERSTÄNDNIS – PHYSICS

Tätigkeiten im gewerblichen Umfeld haben spezifische Anforderungen. Der Test zum Physikalisch-Technischen Verständnis erfasst Kenntnisse in den Bereichen Physik und Mechanik und die Fähigkeit, naturwissenschaftliche Problemstellungen zu lösen.

Wissenstest mit numerischen und figuralen Inhalten

23 Items

Test mit Zeitbegrenzung

Zeitvorgabe: 15 Minuten
Bearbeitungsdauer: ca. 17 Minuten

Inhouse-Test mit Aufsicht

Home-Test ohne Aufsicht

Sprachen:

Deutsch, Englisch, Französisch

Weitere Sprachen auf Anfrage

Optimiert für

Computer/Laptop, Tablet, Smartphone

Niveau
Ausbildung und Duales Studium
Berufseinsteiger
Berufserfahren
Führungskräfte

Personen, die in diesem Verfahren hohe Werte erzielen, verfügen über gute Kenntnisse in den Bereichen Physik und Mechanik. Sie sind in der Lage, allgemeine naturwissenschaftliche Problemstellungen zu lösen. Diesem Aspekt kommt insbesondere im gewerblich-technischen Berufsbereich große Bedeutung zu.


Dimensionen


Handhabungshinweise

Nach einer einleitenden Instruktion und einer Probeaufgabe erfolgt die Bearbeitung des PHYSICS zeitbegrenzt, im Multiple-Choice Format (Einfachauswahl aus 5 Alternativen). Vorgegeben wird jeweils ein Item (Aufgabe) pro Seite. Auslassen, vorwärts- und zurückblättern sind möglich.

Das Verfahren ist im Liquid-Format umgesetzt: die Aufgaben werden aus einem Pool gezogen und nach aufsteigender Schwierigkeit angeordnet, wobei Testschwierigkeit und Themenbereiche für alle Teilnehmer konstant gehalten werden.


Theoretischer Hintergrund

Physikalisch-Technisches Verständnis ist der kristallinen Intelligenz zuzuordnen, der Verarbeitung vertrauter Informationen unter Anwendung bestehenden Wissens. PHYSICS erfasst solches Wissen in Form von Kenntnissen und Fähigkeiten, die für das Verständnis physikalischer Probleme und deren Lösung notwendig sind. Die Aufgaben umfassen ein breites Feld physikalischer Teilgebiete, insbesondere jedoch technisch-mechanische Fragestellungen. Hierbei wurde darauf geachtet, dass eine möglichst große Nähe zu alltäglichen physikalischen Phänomenen besteht (z.B. Wirkweise einfacher Maschinen). Da Verfahren wie PHYSICS häufig zum Einsatz kommen, um Schulnoten zu objektivieren, werden vornehmlich Themengebiete abgedeckt, die über alle Schulformen hinweg gelehrt werden. Auch wurde bei der Konstruktion darauf geachtet, dass das Niveau der Aufgaben durchweg unterhalb der Oberstufe angesiedelt ist. 

Die empirische Forschung konnte zeigen, dass Tests zum physikalisch-technischen Wissen sowohl für den beruflichen Erfolg als auch für den Ausbildungserfolg vorhersagekräftig sind. PHYSICS ist dementsprechend für die Personalauswahl in allen Berufen geeignet, in denen ein vornehmlich praxisnahes physikalisch-technisches Grundverstehen notwendig ist und bietet eine objektive und vergleichbare Aussage über praxisrelevantes Wissen in diesem Bereich.

Gütekriterien

Reliabilität
α = .80

Konstruktvalidität
konvergent:
.72 Mathematik (PLUSMINUS)
.54 Räumliches Vorstellungsvermögen (SPACE)  
.59 Abstraktes Problemlösen (MATRIX)
divergent:
-.04 Gewissenhaftigkeit
.17 Offenheit
-.07 Verträglichkeit (TAKE5)

Kriterienvalidität
.38 Schulnote Physik
.35 Schulnote Mathematik
.40 Schulnote Chemie

Normbasis
N > 1.000

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