Praktikanten binden, Mitarbeiter gewinnen

Wie Sie junge Talente halten und als Mitarbeiter gewinnen – in einem einfachen Prozess


Hat sich ein Praktikant in Ihrem Unternehmen bewiesen, liegt es nahe, ihn oder sie auch über die Praktikumszeit hinaus an sich zu binden – schließlich konnten Sie die Leistungen bereits im echten Arbeitskontext erleben und haben so einen ersten Ausblick auf die zu erwartende Arbeitsleistung erhalten. Über JOBMATCHER können Sie Ihre erfolgreichen Praktikanten einfach verwalten und kontaktieren, sobald Sie auf der Suche nach neuen Mitarbeitern sind. All das geschieht durch einen zentral gesteuerten Prozess mit vielen Möglichkeiten der Automatisierung.

Aus allen Verfahren und Informationsquellen, die für die Auswahl von Mitarbeitern herangezogen werden können, zählen Arbeitsproben und die Probezeit zu den Quellen mit vergleichsweise hoher Validität. Die Gelegenheit, jemanden dabei zu beobachten, wie er sich bei einer Aufgabe aus dem Arbeitsalltag oder sogar im Job selbst anstellt, ermöglicht zuverlässige Schlüsse darauf, wie erfolgreich er künftig bei dieser Tätigkeit sein wird. Überraschend mag dabei auf den ersten Blick sein, dass dies für Arbeitsproben noch etwas mehr gilt als für die Probezeit, die sich ja über einen deutlich längeren Zeitraum erstreckt. Die Erklärung für diesen Befund findet sich in der höheren Strukturiertheit, die Arbeitsproben typischerweise innewohnt. So erfolgen Beobachtung und Bewertung typischerweise zu mehreren Zeitpunkten und nach klareren Vorgaben als dies bei der Probezeit der Fall ist, bei der die Bewertung häufig am Ende als Gesamtschau erfolgt. Auf der anderen Seite gibt die Probezeit eher einen Einblick in die Normalleistung über einen längeren Zeitraum, wo hingegen speziell kurze Arbeitsproben eher die Maximalleistung prüfen. 

Aufgrund der starken Anleihen an Arbeitsproben und Probezeit liegt es auf der Hand, dass auch Praktika sehr gute Indikatoren für die Entscheidung sind, ob Schüler oder Studenten längerfristig an das Unternehmen gebunden werden sollen – entweder für eine zeitnahe Folgebeschäftigung, zum Beispiel als Werkstudent oder im Anschluss an eine Abschlussarbeit, oder als künftiger Mitarbeiter nach Abschluss der Schule oder des Studiums. 

Ein Praktikum ist ein gutes Vorauswahlkriterium, denn es gibt die Möglichkeit zu beobachten, wie ein Mensch tickt: Ob der Praktikant jeden Morgen pünktlich war, wie er sich Kollegen und Vorgesetzten gegenüber verhalten hat, ob er sich engagiert eingebracht und echtes Interesse am Beruf gezeigt hat. Wenn die Bewertung positiv ausfällt, kann ein Praktikant auch zukünftig relevant für das Unternehmen werden, nämlich als Auszubildender oder fester Mitarbeiter.

Gute Praktikanten langfristig halten: In einem System über einen schlanken Prozess

Für die Einstellung von Praktikanten werden in der Praxis nicht immer eignungsdiagnostischen Verfahren oder gar Assessment Center eingesetzt – gerade bei Schülerpraktikanten lohnt sich der organisatorische Aufwand für solch einen Auswahlprozess kaum, denn sie bleiben meist nicht länger als zwei Wochen in einem Unternehmen. Die Auswahl erfolgt stattdessen über die klassische Online-Bewerbung, in deren Zuge Bewerbungsunterlagen digital zur Verfügung gestellt werden. Während diese im Fall der Schülerpraktikanten meist schon ausreichen, um zu einer Einstellungsentscheidung zu kommen, werden zur Vergabe studentischer Praktika häufig zumindest noch Interviews geführt. Hier wird geprüft, ob der Bewerber der Aufgabe auch wirklich gewachsen ist, denn speziell im Rahmen von Abschlussarbeiten hat auch das Unternehmen ein berechtigtes Interesse an der erfolgreichen Bewältigung der Aufgabe.

JOBMATCHER für Praktikanten – mehr als nur Bewerbermanagement

Mit dem Eingang der Bewerbung sind die potenziellen Praktikanten in Ihrem System registriert und können bei Bedarf unkompliziert an die Fachabteilungen weitergeleitet werden, wo über die Einstellung befunden wird. Dies ist einer der großen Unterschiede zu anderen Zielgruppen, über die häufig zentral entschieden wird. Die Prozesssteuerung selbst ist hingegen auch bei Praktikanten zentral möglich; die Abbildung der individuellen Bewerbungs-Pipeline in JOBMATCHER stellt transparent dar, welche Bewerber aktuell für Fachabteilungen freigegeben oder dort bewertet wurden.

Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass der Prozess nicht automatisch mit der Einstellung der Praktikanten endet. Spannend wird es insbesondere, wenn das Praktikum sich dem Ende zuneigt und die Entscheidung ansteht, ob aus dem Praktikanten ein Mitarbeiter werden soll. Da diese Entscheidung von denjenigen getroffen werden sollte, die den Praktikanten bei der Arbeit erlebt haben, erhält der zuständige Betreuer zum Ende des Praktikums automatisch den Link zu einem Fragebogen.

Der Fragebogen enthält eine meist knapp gehaltene Leistungsbeurteilung und schließt mit der Frage, ob der Kontakt aufrechterhalten werden und der Praktikant in den Talentpool eingehen soll. Fällt diese Entscheidung positiv aus, erhält der ehemalige Praktikant automatisch eine E-Mail, um auch seine Zustimmung zur längerfristigen Speicherung seiner Daten im Rahmen des Talentpools einzuholen.

Natürlich kann man an dieser Stelle auch in die andere Richtung denken und die Praktikanten um eine Bewertung des Praktikums bitten. Auch wenn dieser Prozess ebenso automatisiert abgestoßen werden kann, sollte man zuvor sicherstellen, dass die Rückmeldungen auch wirklich gesichtet und sich ergebende Änderungsbedarfe umgesetzt werden können.

Den Talentpool nutzen Sie, um einen dauerhaften Kontakt zu etablieren, automatisch zum Geburtstag zu gratulieren oder um aktiv nach Personen zu suchen, denen Sie zielgerichtete Informationen zum Unternehmen oder anstehenden Aktionen zukommen lassen wollen. Und da das System schon aus der Bewerbung weiß, wann die ehemaligen Praktikanten die Schule oder das Studium abschließen werden, kann es zu einem vordefinierten Zeitpunkt eine E-Mail versenden, die dazu ermuntert, sich erneut bei Ihnen zu bewerben. So binden Sie Talente an Ihr Unternehmen und stellen sicher, dass die in Praktikanten investierte Zeit langfristig Rendite bringt.



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