
Sportpsychologie
mentale Stärken im Sport messen und entwickeln
Sportliche Spitzenleistung wird nicht allein mit Muskeln, sondern vor allem mit Köpfchen erreicht. Für die Verwirklichung sportlicher Ziele braucht es Fokus, Ausdauer und persönlichen Ehrgeiz sowie die Fähigkeit, in der entscheidenden Situation diese Leistung abrufen zu können. Sportpsychologische Diagnostik erlaubt es, mentale Stärken und Schwächen in diesen Bereichen zu erkennen. Sie ist die Basis für individuelles Coaching und persönliche Weiterentwicklung.
Expertise für den Sport
Unser sportpsychologisches Team verfügt über beides – wissenschaftliche und praktische Expertise. Für das schweizerische Bundesamt für Sport entstanden erste sportpsychologische Diagnoseverfahren, der „Sportbezogene Motivationstest SMT“ (publiziert im Hogrefe-Verlag) wurde entwickelt und in Zusammenarbeit mit einer großen US-amerikanischen Fitnesskette konnten die Erkenntnisse aus dem Spitzensport auf den Breitensport übertragen werden. In beiden Bereichen wurden umfangreiche Validierungsstudien zur sportlichen Erfolgsprognose durchgeführt – für den professionellen Spitzensport genauso wie für ambitionierte Freizeitsportler, die ihre Fitness optimieren wollen. Die dauerhafte sportpsychologische Zusammenarbeit mit Sportlern auf olympischem Niveau und mit Trainern in der Fußball Bundesliga trägt dazu bei, Auswahl- und Entwicklungsinstrumente zu entwickeln, die praxisnah sind und deren Nutzen und Vorhersagekraft permanent überprüft wird.
Wirtschaft und Sport
Wie kommt ein Institut, das Unternehmen bei der Personalauswahl und Personalentwicklung unterstützt, zur sportpsychologischen Diagnostik? Der Weg ist nicht weit: So wie sich der Sport bei Talentsichtung und -identifikation vorwiegend auf sportliche Leistungen beschränkt, hat auch die Personalauswahl in Unternehmen lange den Fehler begangen, sich auf Fachqualifikationen und Erfahrungen zu beschränken. Doch zeigen Wissenschaft und praktische Erfahrung häufig folgendes: Eingestellt wird aufgrund der Fachkenntnisse, entlassen wird wegen der Persönlichkeit. Im Sport zeigt sich derselbe Zusammenhang. Wenn der physisch beste Athlet nicht in ein Team passt oder seine Trainingsleistung nicht stabil umsetzen und steigern kann, sind Kraft, Körperbau und Ausdauer alleine nicht ausreichend für die Erfolgsprognose. Wie in der Personalarbeit müssen Aspekte der Persönlichkeit in die sportliche Leistungsprognose und in die individuelle Entwicklung einbezogen werden. Der Leistungssport kann hier einiges von der Wirtschaft lernen und diesen Wissenstransfer wollen wir mitgestalten.
Sportpsychologische Verfahren
Folgende Diagnose- und Entwicklungsmethoden stehen Ihnen zur Auswahl, Entwicklung und Beratung von Leistungs- sowie Freizeitsportlern zur Verfügung:
MSPI – Mental Strength Performance Indicator
Im Leistungssport ist der MSPI das erste Verfahren, das eine umfassende Diagnostik und zielgerichtete Beratung der Sportler ermöglicht. Erfolgsrelevante Persönlichkeitsmerkmale von Spitzensportlernwerden getrennt nach den Phasen Training, Wettkampfvorbereitung, Wettkampf und Wettkampfnachbereitung erhoben. Dies ermöglicht eine differenzierte Diagnostik und Intervention. Das umfangreiche Feedback gibt einen genauen Einblick in die mentalen Voraussetzungen des Sportlers und macht spezifische Entwicklungs- und Trainingsempfehlungen.
Der MSPI prognostiziert individuellen sportlichen Erfolg und unterstützt Trainer, Verbände und Sportpsychologen bei der Auswahl und Beratung von Spitzensportlern. Der Einsatz ist ausschließlich dem Profisport und der Diagnostik im sportlichen Nachwuchs durch professionelle Anwender vorbehalten.
FPI – Fitness Performance Indicator
Ambitionierten Freizeitsportlern ermöglicht der FPI detaillierte Einblicke in die eigene Motivstruktur bezüglich ihrer Fitnessziele. Individuelle Rückschläge im Fitnessfortschritt können durch Kenntnis dieser Motive vermieden und der „innere Schweinehund“ durch ein zielgerichtetes Training erfolgreich überwunden werden.
Der FPI richtet sich an Freizeitsportler unterschiedlicher Sportdisziplinen und insbesondere an Mitglieder in Fitnessstudios. Mit einem auf die Persönlichkeit abgestimmten Training kann die Abbruchquote (zwei von drei Studioneulingen brechen innerhalb der ersten sechs Monate wieder ab) drastisch reduziert werden. Der Einsatz erfolgt durch Personal Trainer, Sportpsychologen und Fitnesstrainer sowie durch Anwender in unternehmensinternen Programmen im Gesundheitsmanagement zur Erhaltung der körperlichen Leistungsfähigkeit der Belegschaft.
SIT – Sportinteressentest
Der Sportinteressentest SIT macht bewusste und latente Interessen zur Erlangung körperlicher Fitness oder sportlicher Betätigung mess- und vergleichbar. Dies ermöglicht eine zielgerichtete Beratung hinsichtlich der Trainingsform und der Sportart, die mit den persönlichen Interessen übereinstimmt, und die Grundlage für langfristige körperliche Fitness und Gesundheit bildet. Eine sportliche Beratung, die nicht nur das unmittelbare Fitnessziel, z.B. den Gewichtsverlust, vor Augen hat, sondern die persönlichen Interessen und Motive berücksichtigt, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dieses Ziel zu erreichen und dauerhaft zu erhalten.
Der SIT richtet sich an Freizeitsportler unterschiedlichen Alters und ist die optimale Ergänzung zum FPI. Das Verfahren kann von Institutionen und Unternehmen eingesetzt werden, die ihre Mitglieder oder (prospektive) Kunden in der sportlichen Orientierung beraten möchten.
FAN – Test zur Beschreibung des Fandoms in Profi-Vereinen
Die Klassifikation des Fandoms oder auch Fantums ist eine wichtige Aufgabe für die Marktforschung in Profivereinen. Gerade im Profifußball ist die qualifizierte Erfassung und Beschreibung des Fandoms für die Ausrichtung von Marketingaktivitäten oder die Gestaltung des Merchandising im Sport eine unerlässliche Aufgabe. FAN klassifiziert die Fanbasis des Vereins auf Basis einer hinterlegten Fan-Typologie und erlaubt so eine breit angelegte Marktforschung im Profisport. Vergleichende Analysen des Fandoms verschiedener Vereine sind damit ebenso möglich wie die Einbringung von Omnibus-Befragungen zur Klärung spezifischer Marketingfragen oder noch genaueren Fanklassifikation.
Der Einsatz von FAN ist Profi-Vereinen, Sportmedien sowie Markt- und Meinungsforschungsinstituten vorbehalten.
Für spezifische Informationen und eine individuelle Beratung zum Einsatz dieser Methoden nehmen Sie bitte Kontakt über sports@hr-diagnostics.de auf.
Sportsponsoring
Wir unterstützen verschiedene Organisationen und Vereine durch direkte oder sachliche Zuwendungen. Dazu gehören und gehörten:

» Der Einsatz der
sportpsychologischen
Verfahren von HR Diagnostics ermöglicht es dem Olympiastützpunkt Stuttgart und seinen Trainern, unkompliziert, effektiv und direkt das mentale Entwicklungspotenzial unserer Sportler zu erheben. Dank des umfassenden Feedbacks können wir unsere Sportler auf ihrem Weg zu herausragender und olympischer Leistung kompetent unterstützen und gezielt fördern. Die Sportpsychologie findet damit im Alltag der Sportler einen festen Platz und legt Steigerungspotentiale frei. Professionelles Arbeiten in allen Bereichen sollte im Leistungssport selbstverständlich sein. «



